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Alles in Bio – Bündnis für das österreichische Bio-Kreislauf-Sackerl

Das breit angelegte „Bündnis für das österreichische Bio-Kreislauf-Sackerl“ wurde vom Kompost & Biogas Verband Österreich ins Leben gerufen und wurde von vielen Partnern unterstützt. Die Partner in alphabetischer Reihenfolge: ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände, Bio Austria, Burgenländischer Müllverband, First Zero Waste & Organic Cycle Organisation, Institut für Abfallwirtschaft (ABF-BOKU), Kompost & Biogas Verband Österreich, Land Kärnten, Land Niederösterreich, Umwelt Land Oberösterreich, Land Steiermark Lebensressort, Land Tirol, Landwirtschaftskammer Österreich, NÖ Landesfischereiverband, NÖ Umweltverbände, Ökoregion Kaindorf, Ökosoziales Forum Österreich, Österreichischer Alpenverein, der Verband Abfallberatung Österreich sowie Zero Waste Austria. Ein Ziel des Bündnisses war ein Gesetz zum Verbot von Einweg-Plastiksackerl und Mindeststandards für alle anderen Tragtaschen, um die Plastikverschmutzung einzudämmen.

Zahlreiche PR-Aktivitäten haben dazu beigetragen, dass der KBVÖ als eine der führenden Kräfte im Kampf gegen Plastikverschmutzung wahrgenommen wird. Eine Online-Petition hat rund 10.000 Unterstützer sammeln können. Zudem ist es gelungen, führende Experten aus dem universitären Bereich für die Kampagne zu gewinnen. Das gesetzliche Plastiksackerverbot war ein großer Erfolg. Beim “Plastik-Gipfel” im Bundeskanzleramt Anfang 2019 war der KBVÖ durch Obmann Hubert Seiringer vertreten und hat sich für das österreichische Bio-Kreislauf-Sackerl als Lösung stark gemacht.

Plastiksackerl Verbot seit 1. Jänner 2020 in Kraft

Das Plastiksackerl-Verbot ist seit 2020 in Kraft. Demzufolge ist es verboten, Kunststofftragetaschen in Verkehr zu bringen. Ausgenommen sind nur wiederverwendbare Taschen mit vernähten Verbindungen und vernähten Tragegriffen sowie die sehr leichten Knotenbeutel (vorzufinden in der Obst- und Gemüseabteilung von Supermärkten), welche aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und grundsätzlich für eine Eigenkompostierung geeignet sein müssen. Doch die Debatte muss weitergeführt werden und darf nicht beim Sackerl aufhören. Die nächsten Schritte müssen sein: die einheitliche Kennzeichnung und andere Initiativen zu Mehrfachnutzung von abbaubaren Sackerl, Vorhaben zur Mikroplastikvermeidung sowie die Etablierung von abbaubaren, umweltschonenden Alternativen zu Verpackungsplastik für Lebensmittel.