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Herzlauf Österreich: Andreas Raffler – vom betroffenen Vater zum Botschafter mit Herz

Herzpapa, Athlet und Fürsprecher für betroffene Familien – der Herzlauf Österreich gewinnt mit Andreas Raffler einen Botschafter, dem das Engagement weit mehr als Sport bedeutet.

Der Herzlauf Österreich freut sich, Andreas Raffler als neuen Botschafter vorzustellen – und damit eine Persönlichkeit, hinter deren Engagement eine ganz persönliche Geschichte steht. Gemeinsam mit Werner Schrittwieser setzt er ab sofort ein starkes Zeichen für herzkranke Kinder und ihre Familien.

Michaela Altendorfer, Präsidentin und Geschäftsführerin von Herzkinder Österreich, freut sich über den Neuzugang im Botschafter-Team: „Mit Andreas Raffler gewinnen wir jemanden, der unsere Mission nicht nur versteht, sondern sie aus tiefstem Herzen lebt. Genau solche Stimmen braucht der Herzlauf.“

Michaela Altendorfer © Herzkinder Österreich
Michaela Altendorfer © Herzkinder Österreich

Eine Geschichte, die bewegt

Die Verbindung von Andreas Raffler zum Herzlauf beginnt 2023 in Linz – in einer der schwersten Zeiten seiner Familie. Seine Tochter Lara befand sich auf der Intensivstation – die Familie durfte während dieser Zeit im Teddyhaus wohnen. In genau dieser Ausnahmesituation erkannte Raffler, welch unverzichtbare Rolle Organisationen wie Herzkinder Österreich für betroffene Familien spielen – nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch und menschlich. 2024 stellte er sich schließlich erstmals selbst an die Startlinie des Herzlaufs. Aus tiefer Dankbarkeit war konkretes Engagement geworden.

„Ich bin stolz, als Botschafter Teil dieser Bewegung zu sein. Lass dein Herz höher schlagen – für kleine Kämpferherzen!“, sagt Andreas Raffler.

Andreas Raffler © Foto Moser-Christian Moser
Andreas Raffler © Foto Moser-Christian Moser

Athlet mit Herz

Als ehemaliger ambitionierter Triathlet ist Sport seit vielen Jahren fester Bestandteil seines Lebens. Heute arbeitet Andreas Raffler bei Palfinger und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Lochen am See. Das Laufen ist für ihn weit mehr als Wettkampf: Es ist körperlicher und mentaler Ausgleich. Früher standen Platzierungen im Vordergrund – heute weiß er, dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit ist. Die Freude am schnellen Laufen ist geblieben: Top vorbereitet an der Startlinie zu stehen und über den Asphalt zu fliegen, bedeutet für ihn Freiheit.

„Löwenkinder“ und sichtbares Engagement

Gemeinsam mit seiner Frau hat Andreas Raffler die Initiative „Löwenkinder“ ins Leben gerufen, um Familien mit erkrankten Kindern zu vernetzen und sichtbar zu machen. Auf Instagram ist er unter dem Namen „Herzlaufpapa“ aktiv und teilt dort offen Einblicke in seinen Alltag zwischen Familie und Training. Regelmäßig setzt er sich für Inklusion, Verständnis und mehr Sichtbarkeit für betroffene Familien ein.

Der Herzlauf als symbolisches Zeichen

Für Raffler leistet der Herzlauf gleich doppelt wichtige Arbeit: Er bringt finanzielle Mittel, um die Unterstützung durch Herzkinder Österreich langfristig zu sichern – und setzt ein starkes symbolisches Zeichen für betroffene Familien. „Dass so viele Menschen gemeinsam für herzkranke Kinder laufen, berührt mich fast noch mehr als alles andere. Dieses sichtbare Miteinander zeigt: Ihr seid nicht allein“, so Raffler. „Für mich ist der Herzlauf jedes Mal unglaublich emotional. Diese Atmosphäre und dieses Gemeinschaftsgefühl habe ich bei keinem anderen Wettkampf erlebt. Es geht nicht nur um Sport, sondern um Zusammenhalt.“

Weitere Informationen unter www.herzkinder.at