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operklosterneuburg: Bühne frei für die Stars von morgen

Junge Gesangstalente und ein Ballett-Nachwuchs: Die operklosterneuburg setzt 2026 wieder ein klares Zeichen für die Förderung der nächsten Künstlergeneration.

Namen wie Markus Werba, Florian Boesch, Daniela Fally und Günther Groissböck verbindet mehr als ihre internationale Karriere – sie alle standen in frühen Jahren auf der Bühne der operklosterneuburg. Die Förderung junger Gesangstalente ist kein Zufall, sondern Programm: Auch 2026 gibt das Festival wieder vielversprechenden Stimmen die Möglichkeit, sich in einer professionellen Produktion zu beweisen – Seite an Seite mit internationalen Stars im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg.

Nachwuchs als künstlerischer Auftrag

Intendant Peter Edelmann, selbst Professor für Sologesang an der mdw, verfolgt dieses Ziel mit besonderem Engagement. „Wien zählt mit seinen bedeutenden Musikuniversitäten zu den weltweit führenden Ausbildungszentren – und genau diese Qualität möchte die operklosterneuburg sichtbar machen und aktiv fördern, indem sie jungen Sängerinnen und Sängern erste Auftrittsmöglichkeiten ermöglicht”, so Edelmann. Mit „Samson und Dalila” bietet die Produktion 2026 gleich fünf Nachwuchskünstlern eine solche Bühne.

Intendant Peter Edelmann © Lukas Beck
Intendant Peter Edelmann © Lukas Beck

Die jungen Stimmen im Porträt

Ivo Kovrigar, gebürtiger Wiener und lyrischer Bariton mit einem Repertoire vom Barock bis zur Moderne, war bereits Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Weitere Engagements führten ihn an die Volksoper Wien, zum Lehár Festival Bad Ischl und zu den Landesbühnen Sachsen, wo er als Zar Peter I. in „Zar und Zimmermann” debütierte. Sein Auftritt bei der operklosterneuburg wird durch ein Stipendium des Rotary Club Klosterneuburg unterstützt.

Ivo Kovrigar © Studioline Photography
Ivo Kovrigar © Studioline Photography

Felix Pacher, ebenfalls in Wien geboren und aus einer Musikerfamilie stammend, begann seine Laufbahn als Trompeter und Knabensolist der Opernschule der Wiener Staatsoper, bevor er Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studierte. Als Titeldarsteller der Jugendoper „Tschick” sowie als Falstaff in „Die lustigen Weiber von Windsor” sammelte er wichtige Bühnenerfahrung. Als Preisträger der „Zukunftsstimmen” von Elīna Garanča zählt er zu den spannendsten jungen österreichischen Stimmen seines Fachs.

Felix Pacher © Katarina Novcic
Felix Pacher © Katarina Novcic

Das Ensemble wird durch Maximilian Müller und Magnus Gudmundsson ergänzt – beide noch im Studium, beide bereits auf wichtigen Bühnen präsent. Gudmundsson stand zuletzt in der „Tosca”-Produktion der operklosterneuburg im Vorjahr auf der Bühne und kehrt nun erneut nach Klosterneuburg zurück. Der junge chinesische Tenor Jiayu Li, Student an der mdw und gefördert durch die Vienna Music School, komplettiert das Nachwuchsensemble und verleiht ihm eine zusätzliche internationale Dimension.

Magnus Gudmundsson © Lukas Beck
Magnus Gudmundsson © Lukas Beck

Auch im Tanz: Nachwuchs auf der großen Bühne

Das Prinzip der Nachwuchsförderung endet bei der operklosterneuburg 2026 nicht auf der Sängerseite: Das gesamte Ballett wird aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Masterclass der Dance Factory Klosterneuburg zusammengestellt. Die berühmte Bacchanal-Szene von Saint-Saëns wird so vielleicht zum Karrieresprungbrett für junge Tänzerinnen und Tänzer, die erstmals auf einer großen Opernbühne zu erleben sein werden.

Karten & Spieltermine 2026

Premiere: 4. Juli 2026, 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 7. (Rotary), 9., 11., 14., 17., 21., 23., 25., 28. Juli sowie 1. August 2026, jeweils 20:00 Uhr

„Samson und Dalila” für Kinder & Familie: 19. Juli 2026, 18:00 Uhr

Tickets für „Samson und Dalila” erhältlich unter:
Online: shop.eventjet.at/klosterneuburg
E-Mail: karten@operklosterneuburg.at
Telefon: 02243 444 – 424

Details zu den Aufführungen sowie zum Ensemble finden Interessierte unter: www.operklosterneuburg.at